Rethink Robotics eröffnet Unternehmenszentrale und Produktionsstätte in Bochum und hat mit dem Siemens Technology Accelerator einen neuen Anteilseigner

Bochum, Deutschland – Am Standort in Bochum entwickelt Rethink Robotics künftig mit Unterstützung der Siemens Corporate Technology neue Robotik-Technologien und schafft hochqualifizierte Arbeitsplätze

Zum Sommer 2020 hat Rethink Robotics, als Tochterunternehmen der HAHN Group, ihre neue Unternehmenszentrale bezogen. Dort erfolgt auch die Produktion kollaborativer Robotersysteme. Das Gebäude befindet sich in direkter Nachbarschaft zur Lernfabrik des Lehrstuhls für Produktionssysteme der Ruhr-Universität in Bochum. Nun wurde der Standort im Beisein von Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch und Bernd Tönjes, Vorstandsvorsitzender der RAG-Stiftung, die über ihre Beteiligungsgesellschaft RSBG SE an der HAHN Group mehrheitlich beteiligt ist, offiziell eingeweiht.

Die Räumlichkeiten sind Teil des neuen HAHN Group Technology Centers, ein Treffpunkt für Kunden, Partner und Interessierte, um innovative Technologien zu erleben und weiter zu entwickeln. In unmittelbarer Nähe zu Universitäten und Forschungseinrichtungen entsteht damit ein zentraler Ort für den Austausch von Informationen, Kompetenzen und technologischen Entwicklungen. Das Gebäude selbst wurde durch Schwesterfirmen der HAHN Group aus dem Verbund der RAG-Stiftung errichtet. Damit wurde dem kurzfristigen Platzbedarf Rechnung getragen und weiteres Wachstum gefördert.

„Die Eröffnung der neuen Unternehmenszentrale und Produktionsstätte von Rethink Robotics steht sinnbildlich für die Transformation der vom Bergbau geprägten Region hin zum Standort für Zukunftstechnologien. Wir haben die Ansiedlung von vornherein unterstützt und sind sicher, dass Rethink Robotics hier ein ideales Umfeld findet, um weiter wachsen zu können,“ so Bernd Tönjes.

Rethink Robotics hat bereits 30 hochqualifizierte Arbeitsplätze in Bochum geschaffen. Die hier produzierten kollaborativen Robotersysteme kommen unter anderem in produzierenden Unternehmen sowie in Serviceanwendungen im Laborumfeld zum Einsatz. Für die Zukunft sind weitere Investitionen in die Weiterentwicklung der Technologie sowie der weitere Ausbau des Teams geplant.

„Rethink Robotics hat mit Bochum die richtige Standortwahl getroffen“, sagt Oberbürgermeister Thomas Eiskirch über die Entscheidung des Unternehmens, seine neue Zentrale in Bochum zu errichten und weitere hochqualifizierte Arbeitsplätze zu schaffen. „In Bochum wird bereits für andere Bereiche moderne Robotertechnologie entwickelt und eingesetzt, um Menschen im Alltag zu unterstützen. Und wir überdenken in Bochum gerne Aufgaben, die uns das Heute und Morgen stellen. Dabei denken wir gerne ,quer‘ – mit dem Ziel, neue, zukunftsorientierte Antworten zu finden.“

Ein weiterer Meilenstein für die Entwicklung des Unternehmens am Standort Bochum ist die kürzlich realisierte Kooperation zwischen Rethink Robotics und Siemens Technology Accelerator (STA). So hat STA im Rahmen einer Einbringung von Technologie eine Minderheit der Anteile an der Rethink Robotics erworben. Die Einbringung umfasst Know-How, Patente und Designs im Bereich innovativer Hardwarelösungen für Leichtbau-Roboter und Cobots. Darüber hinaus wurde eine Entwicklungskooperation zwischen Rethink Robotics und Siemens Corporate Technology vereinbart, in der die Siemens Corporate Technology Hardwarelösungen in einer Übergangszeit so weiterentwickelt werden sollen, dass sich ihre Stärken mit der Intera-Software von Rethink Robotics optimal verbinden. Erste Studien hierzu laufen bereits.

„Mit der Technologie von Siemens kommen wir dem Start einer neuen Roboterreihe sehr schnell näher und werden bereits im Frühjahr 2021 einen ersten Prototyp präsentieren“, erklärt Daniel Bunse, CEO der Rethink Robotics GmbH, mit Freude.

Dr. Rudolf Freytag, CEO der Siemens Technology Accelerator GmbH, stellt fest: „Wir sehen großes Erfolgspotential dieser bei Siemens Corporate Technology entwickelten Hardware-Technologie und freuen uns, mit der Einbringung bei Rethink Robotics beste Voraussetzungen für einen Markterfolg zu schaffen. Siemens Digital Industries wird den Robotikbereich natürlich weiterhin mit Steuerungen und innovativen Softwarelösungen unterstützen.“

 

Über Siemens Corporate Technology

Corporate Technology (CT) ist die zentrale konzerneigene Forschungseinheit von Siemens. In Zusammenarbeit mit den Geschäftseinheiten treibt CT die für das gesamte Unternehmen wichtigen Basistechnologien voran. Weitere Informationen erhalten Sie unter https://new.siemens.com/global/de/unternehmen/innovationen/forschung-entwicklung.html

 

Über Siemens Technology Accelerator

Die Siemens Technology Accelerator GmbH ist eine Tochter der Siemens AG und kommerzialisiert seit fast 20 Jahren erfolgreich innovative Siemens-Technologien in Anwendungen außerhalb des strategischen Fokus der Siemens-Geschäftseinheiten. Dies geschieht entweder über die Gründung von Venture Capital finanzierten Start-ups oder über Verkauf bzw. Lizenzierung an etablierte Firmen. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.siemens.com/sta

 

Fotografie von Lina Nikelowski

HAHN Automation eröffnet neuen Standort in Villingen-Schwenningen mit Fokus auf die Healthcare Industrie

HAHN Automation Süd in Villingen-Schwenningen entwickelt sich zum Technologiezentrum im Bereich Healthcare

Seit dem 1. August 2020 firmiert die frühere Invotec Deutschland GmbH unter dem neuen Namen HAHN Automation Süd GmbH. Das Unternehmen nutzt nun als Tochtergesellschaft der HAHN Automation mit Hauptsitz in Rheinböllen, Rheinland-Pfalz noch stärker die Synergien im Unternehmensnetzwerk. Am 17.09.2020 fand im Technologiepark-VS die Standorteröffnung im kleinen Rahmen statt. Gemeinsam mit seinen Gästen blickte Geschäftsführer Armin Doser auf die letzten 1,5 Jahre als Geschäftsführer der Invotec GmbH zurück und gab einen eindrucksvollen Ausblick auf die geplante Entwicklung der HAHN Automation Süd.

Mit klarem Fokus auf die Healthcare Branche wird HAHN Automation Süd Projekte rund um die Automatisierung und Prüfung in der Produktion medizinischer Geräte und Systeme, sowie die Validierung der entsprechenden Anlagen anbieten.

Für die Zukunft des Unternehmens sind große Schritte geplant. Frank Konrad als CEO und globaler Geschäftsführer der HAHN Automation blickt zuversichtlich in die Zukunft und glaubt fest an die Entwicklung des Betriebsstandortes. Philipp Klaschka, CRO der HAHN Automation, stellt die schrittweise Wachstumsstrategie des Standorts anschaulich dar: „Mit einer aktuellen Teamstärke von sieben Mitarbeitern zählt die HAHN Automation Süd noch zu den kleinsten Unternehmensstätten in der HAHN Group, was sich aber schnell ändern soll. Bereits im Jahr 2025 wollen wir in Villingen-Schwenningen 80 Mitarbeiter beschäftigen und Projekte in einer Größenordnung bis zwei Millionen Euro abwickeln.“

„Vor allem im Bereich Engineering werden in den nächsten Jahren Fachkräfte benötigt,“ erklärt Armin Doser, Geschäftsführer der HAHN Automation Süd. „Deshalb möchten wir bereits jetzt eng mit regionalen und überregionalen Hochschulen zusammenarbeiten, um den Fachkräftenachwuchs zu fördern.“

Passend zur Technologie von Morgen hatten die Gäste der Veranstaltung die Möglichkeit, sich die Anlagen für die Erstellung von Produkten im Gesundheitswesen sowie die innovativen Bearbeitungsanlagen SmartSolutions anzusehen und selbst zu programmieren. Diese wurden im August 2020 dem Markt präsentiert und stellen eine absolute Innovation im Bereich der Automatisierungsanlagen dar. Geplant sind auch im Bereich der SmartSolutions diverse Lösungen für die Healthcare Industrie, die stark von der Expertise des Teams in Villingen-Schwenningen profitieren werden.

Der HAHN Group-Rückblick auf die K 2019

Dieses Jahr nahm die HAHN Group an der K 2019 teil. Die größte Kunststoffmesse der Welt findet alle drei Jahre in Düsseldorf statt und bringt die wichtigsten Unternehmen der Kunststoffindustrie zusammen.

So haben Hersteller von Kunststoff-Granulaten, über Spritzgussmaschinen-Hersteller bis zu hin zu Verpackungsmaschinen-Herstellern ihren Platz auf der Messe. Die HAHN Group war gemeinsam mit ihren Tochterunternehmen GeKu, HAHN Digital, HAHN Robotics, HAHN RobShare, Rethink Robotics, Waldorf Technik und Wemo auf der Messe präsent.

Das Unternehmens- und Produktportfolio der HAHN Group passt wie angegossen zu einem der Hauptthemen der diesjährigen K Messe: Digitalisierung und Industrie 4.0 waren von enormer Relevanz, ebenso wie Produkte rund um die Vernetzung von Geräten, sowie die digitale Überwachung und Steuerung von Produktionsanlagen und -prozessen. Genau diese Bereiche bilden die Kompetenzen der HAHN Group ab:

  • Gemeinsam präsentierten Waldorf Technik und HAHN Digital eine Anlage die Digitaldruck und digitalen Service miteinander verbindet und somit für mehr Produktivität in der Herstellung von Medizinprodukten sorgt.
  • Mit ihrer neuen WIPS 4.0 Software trägt Wemo zu einer anwenderfreundlicheren Programmierung von Robotern bei und ermöglicht eine verbesserte Produktqualität durch intelligente Automatisierung.

„Entgegen der allgemeinen Stimmung im Vorfeld zur Messe hatte wir eine erfolgreiche Messe. Das gilt besonders für die Einzelfirmen Waldorf Technik und Wemo,“ erklärt Bernhard Rupke, Director der HAHN Group Division Material Handling, die aus den Unternehmen GeKu, Wemo und Waldorf Technik zusammengesetzt ist. Er führt weiter aus: „Aber auch als gesamte Gruppe mit einem sehr breiten Angebot in der Automationstechnik haben wir von vielen Kunden und Besucher ein tolles Feedback erhalten.“

Wir freuen uns über die hohen Besucherzahlen und das rege Interesse, das unseren Produkten und Unternehmen entgegengebracht wurde. Unsere Teams bauen in den kommenden Wochen auf zahlreichen Ideen, Kontakte und Erfolge der K auf und freuen sich schon jetzt auf die K 2022!

Langlebiger, leiser, hochwertiger: Die Sawyer BLACK Edition

Rheinböllen, Deutschland – Die Sawyer BLACK Edition ist jetzt vorbestellbar und wird erstmalig auf der K 2019 in Düsseldorf präsentiert

Ein Jahr nach Übernahme der Vermögenswerte durch die HAHN Group präsentiert Rethink Robotics das Hardwareupdate: Die Sawyer BLACK Edition ist das Ergebnis aus der Verbindung deutscher Ingenieurskunst und langjähriger Anwendungserfahrung. Sawyer ist jetzt leiser und verfügt über verlässlichere Komponenten mit höherer Qualität. Die Sawyer BLACK Edition kann ab sofort vorbestellt werden, erste Auslieferungen erfolgen noch 2019.

Die Sawyer BLACK Edition trägt zu einer ruhigeren Arbeitsumgebung bei und ist dadurch bei Mitarbeitern noch beliebter. Die verbesserte Komponentenqualität der Sawyer BLACK Edition steigert die Zuverlässigkeit erheblich.

Auf der K 2019 ist die Sawyer BLACK Edition in Halle 10, Stand E61 am Stand der HAHN Group in einer Palettierungs-Anwendung zur Verpackung von Boxen und Kunststoffteilen zu sehen.

Auch mit der BLACK Edition steht Rethink Robotics für einfache Bedienbarkeit, Flexibilität im Einsatz und eine hohe Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Mögliche Einsatzbereiche liegen unter anderem in für Menschen gefährlichen oder eintönigen Aufgaben, wie bspw. CNC-Maschinenbestückung, Platinenbestückung, Metallverarbeitung, im Spritzguss, Verpacken, dem Beladen und Entladen, sowie in Tests und Inspektionen. Die Cobot-Lösung ist nach Lieferung sofort einsatzbereit und mit der leistungsstarken Intera-Software und zwei Kamerasystemen ausgerüstet.

Flexiblere Lösungen für die Kunststoffindustrie

Diepenau, Deutschland – GeKu und HAHN Robotics arbeiten durch einen neuen Standort in Norddeutschland noch enger zusammen und erweitern das Angebot für die Kunststoffindustrie.

GeKu erkennt das ausgeweitete Potential kollaborativer Roboterlösungen für Kunden in der Kunststoffindustrie. Die HAHN Group gründet gemeinsam mit dem Geschäftsführer von GeKu, Thorsten Gerling und Marco Unverzagt, Geschäftsführer von HAHN Robotics, ein Tochterunternehmen der HAHN Robotics in Norddeutschland.

Für die Kunststoffindustrie haben die Unternehmen der HAHN Group gemeinsam Anwendungsfälle mit kollaborativer Robotertechnik zur Verpackung von Kunststoffteilen entwickelt. Cobot Sawyer von Rethink Robotics beispielsweise beweist sich auch in diesem Einsatzbereich als sehr einfach zu installieren und zu bedienen. Gleichzeitig ist Sawyer sehr flexibel und lässt sich vielseitig in Unternehmen der Kunststoffindustrie einsetzen. Mitarbeiter werden durch die Übernahme von sich wiederholenden Aufgaben entlastet und können anspruchsvollere Aufgaben in der Wertschöpfungskette annehmen. Dies sorgt für eine hohe Akzeptanz des Cobots innerhalb der Belegschaft. Messebesucher können auf Stand E61 in Halle 10 sehen wie kollaborative Robotertechnologie eingesetzt wird, um Automatisierungsabläufe zu unterstützen.

Die Kunststoffindustrie profitiert durch GeKu seit knapp 25 Jahren von der Automatisierung hochkomplexer Spritzgussprozesse sowie individuelle High-Tech Automations- und Handhabungslösungen. Die Neugründung der Tochterfirma am Standort Diepenau in Norddeutschland, unter der Geschäftsführung von Branchenexperte Thorsten Gerling, ermöglicht eine Erweiterung des Angebots mit Sicherheitsanalysen und Integration von Kollaborativen- und Industrierobotersystemen. Die daraus entstehenden Lösungen für die Kunststoffindustrie sind noch anpassungsfähiger und gehen auf die Herausforderungen der Kunden gezielt ein. Mit einer Investitionshöhe von insgesamt 1,5 Millionen Euro werden GeKu und HAHN Robotics auch in Zukunft die weiterwachsenden Ansprüche in der Automatisierungsbranche umfangreich bedienen.

Thorsten Gerling, Geschäftsführer von GeKu und der neuen HAHN Robotics Tochter in Norddeutschland, sieht den Potentialen gespannt entgegen: „Wir freuen uns darauf, der Kunststoffindustrie in Zukunft durch diese Entwicklung noch flexiblere und zukunftsorientiertere Lösungen anbieten zu können. Durch die Zusammenarbeit innerhalb der HAHN Group haben wir bereits zahlreiche Trends erkannt und arbeiten an der zielorientierten Umsetzung von Lösungen für die Bedürfnisse unserer Kunden und Kooperationspartner.“

Waldorf Technik integriert Digitaldruck und digitalen Service für noch mehr Produktivität

Engen, Deutschland – Zukünftig können Hersteller von Einmalspritzen die Zylinder flexibel im Digital-druckverfahren direkt auf der Anlage bedrucken. Abgerundet wird das Angebot von Waldorf Technik durch den Einsatz von EVE Suite – den digitalen Services von HAHN Digital zur Steigerung von Produktivität, Effizienz und Qualität.

Waldorf Technik hat, gemeinsam mit ihrem langjährigen Partner Netstal – die Premiummarke für Spritz-gießmaschinen aus der KraussMaffei Gruppe –  eine Automationsanlage auf Basis ihres Vario TIP® Systems entwickelt. Damit können Spritzenzylinder per Digitaldruck direkt nach ihrer Entnahme aus der Spritzgieß-maschine bedruckt werden. Die Anlage ist für Besucher der K-Messe in Halle 15 auf Stand D24 zu sehen.

Die Produktion und Verarbeitung auf der Anlage verläuft komplett kavitätensortiert für größtmögliche Effizienz und Sicherheit. Direkt nach Entnahme der Spritzenzylinder aus der Spritzgießmaschine wird der Kolbenstopp der Spritze mittels Kamerasystem auf korrekte Verarbeitung geprüft. Im nächsten Schritt werden die Zylinder für den Weitertransport in einen Verschiebetisch umgesetzt. Es erfolgt die nächste Kameraprüfung zur Kontrolle des Luer-Ansatzes, bevor die Zylinder zur Druckstation transportiert werden. Vor dem Bedrucken werden die Zylinder mittels Plasmabehandlung für den Druck vorbereitet, um eine optimale Haftung des Drucks zu garantieren. Im Anschluss an das Bedrucken wird der Druck durch UV-Bestrahlung getrocknet. Danach können die Spritzenzylinder verpackt oder ganz individuell nach Kundenwunsch weiterverarbeitet werden.

Das Digitaldruckverfahren garantiert maximale Flexibilität, da die Druckdaten hierbei direkt vom Computer an den Drucker geschickt werden. Ein Umbau oder Druckkopfwechsel ist nicht nötig. Die Drucklösung realisierte Waldorf Technik in Zusammenarbeit mit der Hapa AG, unter Einsatz des kompakten Digitaldruckmoduls redcube.

Als weiteres Highlight präsentiert die Waldorf Technik auf der K-Messe mit EVE Suite erstmals einen Einblick in das umfangreiche digitale Service-Portfolio von HAHN Digital. Mit dem Produkt EVE Analytics können Anlagenbetreiber beispielsweise geräteübergreifend den Status Ihrer Anlage jederzeit bequem per PC, Smartphone oder Tablet überwachen. Darüber hinaus bietet EVE Support die Möglichkeit der geführten und individuellen Unterstützung via Augmented Reality bei Videoanrufen.

Die Unternehmen GeKu, Waldorf Technik und Wemo bilden innerhalb der HAHN Group die Division Material Handling, knüpfen ein globales Produkt- und Servicenetzwerk und bündeln umfangreiche Kompetenzen in der Kunststoffindustrie. Alle drei Unternehmen werden gemeinsam auf Stand E61 in Halle 10 präsent sein.

Smart automation – boost your productivity

Värnamo, Sweden – Wemo präsentiert auf der K 2019 eine breite Palette von Robotern und demonstriert mehrere Roboterlösungen für die Automatisierung in der Kunststoffindustrie. Als Highlight liefert Wemo Lösungen für Material Handling Systeme in der industriellen Logistik. Messebesucher sind eingeladen auf dem Wemo Messestand E61 in Halle 10 zu erleben, wie Produktqualität durch intelligente Automatisierung gesteigert werden kann.

Ein Höhepunkt für die K 2019 ist die Markteinführung der WIPS 4.0 Software für eine noch anwenderfreundlichere Programmierung von Robotern. Die neue WIPS 4.0 Softwareplattform basiert auf Erfahrungen aus der erfolgreichen Dialogprogrammierung, die in über tausenden Wemo Robotern innerhalb der letzten zehn Jahre angewendet wurde. Das neue ergonomische und leichte Handsteuergerät W-Hp12 liefert, in Kombination mit dem hochauflösenden 10,1 Zoll Farb-Bildschirm im Querformat, eine bessere Übersicht für den Status und die Programmstruktur. Mit Hardware-Knöpfen wird das Nutzungserlebnis weiter verbessert, indem die am häufigsten verwendeten Funktionen, wie die Aktivierung der Achsenbewegungen oder die wichtigsten Bedienungsknöpfe (Start, Stop, Reset, usw.), angewählt werden können. Zusätzlich zu einem integrierten Touchpen kann der Bildschirm jetzt mit Swipe-Funktionen umgehen, was für eine intuitive Bedienung sorgt. Dies führt zu einer schnelleren Nutzung, macht den Prozess effizienter und erlaubt eine bessere Überwachung durch den Benutzer, da dieser nicht zwischen unterschiedlichen Seiten wechseln muss. Die Nutzerfreundlichkeit von WIPS 4.0 wird durch einen anpassbaren Startbildschirm abgerundet. Die neue Software und das Handsteuergerät werden auf dem Wemo Messestand E61 in Halle 10 demonstriert.

Wemo bietet 21 unterschiedliche Modelle für die Adaption an Spritzgussmaschinen an, von denen drei auf der K gezeigt werden:

  • Wemo 3-5 Linear Picker: Der kompakte Servo angetriebene lineare Roboter mit einer Handling-Fähigkeit bis zu 2,3 kg wird für das Greifen von Anguss und Kleinteilen eingesetzt. Der Wemo 3-5 Linear Picker kann entweder innerhalb des Schutzbereichs der Maschine oder über der Schranke zur Sicherheitszone der Maschine als konventioneller linearer Roboter aufgebaut werden. Die Anlage ist sehr kompakt und erleichtert die Anpassung von externen Schutzelementen um die Maschine herum. Diese Lösung überwindet Hindernisse in der Implementierung weiterer Vorgänge und vermeidet höhere Kosten aufgrund der CE Regulationen für den vorgeschriebenen Maschinensicherheitsschutz.
  • Wemo 8-5 sDesign: Der lineare Hochgeschwindigkeitsroboter für dünnwandige Teile in der Verpackungsindustrie eignet sich für Verpackungsteile und medizinische Anwendungen auf Zweiplatten- und Stapelformen. Die sDesign-Serie ist besonders gut für die Entfernung von Verpackungsteilen geeignet. Die Hochgeschwindigkeits-Handling-Einheiten sind auf ultimative Effizienz und Geschwindigkeit optimiert. Mit einer Zykluszeit von weniger als 2,7 Sekunden können sie sowohl zum seitlichen als auch zum oberen Entfernen verwendet werden. Am Wemo-Stand ist eine Wemo 8-5 sDesign-Anwendung mit einem Handhabungsgewicht von bis zu 3 kg für Maschinengrößen von 750 bis 3.000 kN zu sehen, die zusammen mit einer Servo angetriebenen Stapeleinheit die schnellen Taktzeiten ermöglicht.
  • Wemo 120 xLine Tandem: Mit dem Wemo-Tandem-Roboterkonzept werden zwei Roboter auf derselben Z-Achse montiert, was zu einer kostengünstigeren Produktion führt. Oft kommen zusätzliche Arbeitsschritte außerhalb der Spritzgießmaschine hinzu, wie das Zusammenbauen, Prüfen oder Verpacken von Musterlayouts in Kartons. Mit dem Tandem-Konzept werden erforderliche Betriebsabläufe aufgeteilt, ohne dass zwei separate Roboter in der Zelle installiert werden müssen. Mit dieser Methode wird im Vergleich zu bisherigen Lösungen wertvolle Grundfläche freigesetzt. Auf der K 2019 zeigt Wemo ein Wemo 120 xLine Tandem für Industrieteile.

Wemo Handling Automation bietet effiziente industrielle Logistiklösungen für das Handling von Teilen und Kartons von und zu Paletten. Die Produktpalette von benutzerfreundlichen und flexiblen Linearrobotern basiert auf dem Handhabungskonzept, das mit zusätzlichen modulierten Förderbändern, End-Of-Arm-Werkzeugen und Sicherheitsvorrichtungen ausgestattet ist. Auf der K 2019 können Besucher am Wemo Stand mehr über die Wemo xPacker-Verpackungslinie erfahren, bestehend aus dem Wemo xPacker-Miniroboter zum Befüllen von Kartons und dem größeren Wemo xPacker-Midiroboter zum Verpacken von Kartons auf Paletten.

  • Wemo xPacker mini: Der schnelle Pick-and-Place-Roboter zum Befüllen von Kartons wird für die Handhabung von Teilen bis zu 5 kg eingesetzt. Mit seiner geringen Stellfläche kann er in vorhandenen Automationslinien oder direkt nach dem aus der Formmaschine kommenden Förderer eingesetzt werden.
  • Wemo xPacker midi: Der kompakte Roboter zum Palettieren von Kartons mit 20 kg Handhabungsgewicht ist eine komplette Robotereinheit. In der Roboterlösung sind Förderband und Sicherheitsüberwachung für einfaches Plug-and-Play kombiniert. Somit kann der Wemo xPacker midi direkt nach dem auslaufenden Förderband der Formmaschine oder in einer zentralen Logistikabteilung platziert werden. Alle Arten von Kisten oder Verpackungen können mit einem einzigartigen Vakuumgreifer gehandhabt werden, der die Objektgröße erkennt und die Vakuumkanäle entsprechend den benötigten Oberflächen verwendet. In Kombination mit der intuitiven Programmierung der WIPS-Verwaltungssoftware ist dieses Gerät effizient zu betreiben.